Die richtige Vorbereitung für das Wand Verputzen außen
Wand verputzen außen beginnt immer mit einer guten Vorbereitung. Außenwände sind das ganze Jahr verschiedenen Wetterbedingungen ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, dass die Wand sauber, trocken und stabil ist. Entferne zuerst lose oder alte Putze und reinige die Fläche gründlich. Manchmal reicht es, die Wand mit einer Bürste abzukehren. Bei starkem Schmutz oder Schimmel hilft Wasser und eine feste Bürste. Kleine Risse und Löcher sollten mit passender Spachtelmasse oder einem Außenfüller repariert werden. Ist die Wand sehr uneben, kann ein Vorschlag sein, sie zuerst mit einer Ausgleichsmasse zu behandeln. Auf einen sauberen und ebenen Untergrund hält der neue Putz später viel besser und schützt das Mauerwerk.
Die Auswahl des passenden Putzes für Außenwände
Viele Menschen wissen nicht, dass es verschiedene Arten von Putz für außen gibt. Grundputz bildet die Basis und sorgt für eine stabile Verbindung mit der Wand. Oberputz gibt der Wand das sichtbare Aussehen und hilft beim Schutz gegen Wasser und Kälte. Für das Wand verputzen außen eignen sich besonders Kalkzementputz, Zementputz oder Silikonharzputz. Kalkzementputz ist atmungsaktiv und passt gut bei feuchten Wänden. Zementputz ist sehr wetterfest und wird oft bei Keller- oder Sockelwänden eingesetzt. Silikonharzputz ist wasserabweisend und schützt gut vor Algen oder Pilzen. Bevor du einen Putz wählst, solltest du überlegen, welche Anforderungen die Wand erfüllen muss. Für ältere Häuser ist oft ein traditioneller Kalkputz sinnvoll, während neue Dämmfassaden von modernen Leichtputzen profitieren.
- Kalkzementputz — atmungsaktiv und geeignet bei feuchten Wänden.
- Zementputz — sehr wetterfest; oft verwendet bei Keller- oder Sockelwänden.
- Silikonharzputz — wasserabweisend und schützt gut vor Algen oder Pilzen.
Das richtige Verarbeiten des Außenputzes Schritt für Schritt
Beim Wand verputzen außen ist die richtige Technik entscheidend. Zuerst wird oft ein Spritzbewurf aufgetragen, damit der spätere Putz besser haftet. Nach einer Trocknungszeit kommt der Grundputz. Er wird mit einer Kelle auf die Wand gebracht und gleichmäßig verteilt. Die Stärke sollte meistens zwischen ein und zwei Zentimeter betragen, das hängt aber von der Wand und dem Putztyp ab. Nach dem Auftrag wird die Oberfläche mit einem Richtscheit abgezogen. Ist der Grundputz fest, kann ein Oberputz folgen, der für die Optik zuständig ist. Manche Oberputze werden geglättet, andere bekommen eine raue Struktur mit einer Reibebrett. Bei hohen oder schwer zugänglichen Flächen können spezielle Putzmaschinen helfen. Wichtig ist, immer auf das richtige Mischverhältnis zu achten, sonst können später Risse entstehen.
Wetter, Trocknungszeit und Nacharbeit beim Wand Verputzen außen
Außenwände verputzen gelingt am besten bei mildem Wetter. Temperaturen zwischen 5 und 25 °C sind sinnvoll. Bei starkem Regen oder Frost sollte man besser warten, denn Feuchtigkeit oder Eis schaden dem frischen Putz. Nach dem Auftragen muss der neue Putz in Ruhe trocknen können. Abhängig von Dicke und Baumaterial dauert es oft mehrere Tage. Während der Trocknungsphase sollte die Wand vor direkter Sonne, Wind und starkem Regen geschützt werden. Das Verputzen ist erst fertig, wenn die Oberfläche vollständig durchgetrocknet und fest ist. Danach können kleine Fehler wie Kratzer oder Unebenheiten noch mit einem Spachtel verbessert werden.
Pflege und Langlebigkeit von verputzten Außenwänden
Wenn das Wand verputzen außen abgeschlossen ist, sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Prüfe einmal im Jahr, ob sich Risse oder Abplatzungen gebildet haben. Die meisten Schäden entstehen durch Wasser oder Frost. Kleinere Defekte lassen sich schnell mit Putz ausbessern. Bevor du die Wand streichst oder beschichtest, sollte der Außenputz mindestens einen Monat alt und gut getrocknet sein. Es lohnt sich, die Fassade vor starken Verschmutzungen wie Algen oder Moos zu schützen. Moderne Oberputze enthalten oft besondere Zusätze gegen diese Probleme. Bei älteren Putzschichten hilft manchmal ein neuer Anstrich oder eine Schutzlasur, um die Lebensdauer zu verlängern. Mit wenig Aufwand bleibt die Fassade so lange schön und stabil.
Meistgestellte Fragen zum Wand verputzen außen
Wie lange muss Außenputz trocknen, bevor die Wand gestrichen werden kann?
Außenputz sollte mindestens vier Wochen trocknen, bevor er gestrichen oder beschichtet wird. Ist es sehr kalt oder feucht, kann die Trocknung auch länger dauern.
Welche Werkzeuge brauche ich für das Wand verputzen außen?
Für das Wand verputzen außen braucht man meist eine Kelle, ein Richtscheit, ein Reibebrett und manchmal eine Mischmaschine. Bei großen Flächen sind Putzmaschinen hilfreich.
Muss ich eine Grundierung auftragen, bevor ich den Putz anbringe?
Eine Grundierung oder ein Spritzbewurf hilft, den neuen Putz besser haften zu lassen. Besonders auf glatten oder stark saugenden Untergründen ist sie wichtig.
Was tun, wenn der Putz nach dem Verputzen Risse bekommt?
Kleine Risse lassen sich mit Spachtelmasse oder speziellem Reparaturputz füllen. Bei größeren Rissen sollte die Ursache geprüft werden, oft sind Bewegungen im Mauerwerk schuld.
Welcher Putz ist für ein feuchtes Mauerwerk am besten geeignet?
Für feuchtes Mauerwerk eignet sich Kalkzementputz besonders gut. Er ist atmungsaktiv und lässt überschüssige Feuchtigkeit entweichen.









